Treppenhausreinigung in Wuppertal-Barmen
In Barmen liegen Fachwerkhäuser aus dem 19. Jahrhundert, Siedlungen der 1920er Jahre und Nachkriegsbauten auf engem Raum beieinander. Jedes Treppenhaus bekommt einen Plan, der zu Stufen und Belag passt.
Treppenhausreinigung in Barmen
Wer eine Treppenhausreinigung in Wuppertal-Barmen beauftragt, hat nicht selten ein Haus, das älter ist als der Name Wuppertal. Den bekam die Stadt erst 1930. Ebenso gut kann es ein Haus aus dem Wiederaufbau sein oder eines aus einer Siedlung der 1920er Jahre. Entsprechend verschieden sind Stufen, Geländer und Eingänge: Holz und Zementfliesen im Altbau, Kunststein und Platten im Nachkriegshaus, viele kleine Hauseingänge in der Siedlung.
Bei der kostenlosen Besichtigung achten wir in Barmen vor allem auf drei Dinge: welcher Belag auf Stufen und Podesten liegt, wie viele Eingänge zum Haus gehören und welcher Weg von der Straße bis zur Haustür führt. Aus diesen Notizen rechnen wir den Preis, und den bekommen Sie schriftlich als Festpreis. Die Liste der Arbeiten, die bei jedem Termin anfallen, vom Handlauf bis zur Briefkastenanlage, finden Sie unter Treppenhausreinigung in Wuppertal.
Quartiere in Barmen
- Barmen-Mitte
- Friedrich-Engels-Allee
- Loh
- Clausen
- Rott
- Sedansberg
- Hatzfeld
- Kothen
- Hesselnberg
- Lichtenplatz
Auf einen Blick
- Rund 5 km ab unserem Sitz am Kuckelsberg
- Ganzer Bezirk: alle zehn Quartiere von Barmen-Mitte bis Lichtenplatz
- Erst kostenlos vor Ort ansehen, dann ein Festpreis in Schriftform
- Rückmeldung auf Ihre Anfrage meist in 24 Stunden
- Siedlung und Wohnhof: ein eigener Plan für jede Hausnummer
- Zementfliesen im Altbau: pH-neutral und mit wenig Wasser gewischt
- Rott: breite Läufe in zwei Bahnen, ein trockener Weg bleibt frei
Treppenhausreinigung in Wuppertal-Barmen nach Baualter
An der Friedrich-Engels-Allee, heute Teil der B 7, stehen noch viele Wohnhäuser aus dem 19. Jahrhundert, einige in Fachwerk mit bergischer Schieferverkleidung. In Kothen wurde ab den 1880er Jahren dicht gebaut; dort stehen 70 Gebäude unter Denkmalschutz, vom Klassizismus bis zu Genossenschaftsbauten der 1930er. Typisch für Gründerzeithäuser sind massive Holztreppen und Zementfliesen im Eingang.
Am Sedansberg entstand der Kern einer Siedlung zwischen 1919 und 1923, bis 1931 war der Berg fast vollständig bebaut. Weite Teile stehen unter Denkmalschutz. Die Häuser haben meist ein bis drei Geschosse, reihen sich an Straßen, die dem Gelände folgen, und stehen teils um gemeinsame Höfe. Im Wohnhof Klingelholl etwa bilden drei dreigeschossige Blöcke mit zusammen neun Hausnummern ein U um eine Grünfläche; den hinteren Flügel erreicht man über eine Treppenanlage. Für die Reinigung heißt das: viele kleine Treppenhäuser statt eines großen, jedes mit eigener Haustür und eigenen Briefkästen. Deshalb planen wir jeden Eingang für sich.
Barmen-Mitte sieht anders aus. Die Barmer Innenstadt war Ziel des ersten Großangriffs auf Wuppertal; in der Nacht zum 30. Mai 1943 wurden fast 4.000 Häuser zerstört. Das Stadtbild prägt bis heute der Wiederaufbau. Wohnhäuser der 1950er Jahre wurden einfach und sparsam gebaut, mit massiven Treppen und Belägen aus Kunststein oder Platten. Als typisches Schadensbild dieser Baujahre gelten schadhafte Platten- und Kunststeinbeläge. In Häusern der 1960er und 1970er kommt oft ein Flachstahlgeländer mit aufgestecktem Kunststoffhandlauf dazu.
- Holzstufen und Zementfliesen im Eingang: lose Stellen
- Stufen vom Gehweg zur Haustür und Wege durch den Vorgarten
- Siedlung und Wohnhof: Haustür, Briefkästen und Zugang je Hausnummer
- Kunststein und Platten: alte Pflegeschichten, Flecken, Risse
- Flachstahlgeländer und Kunststoffhandläufe der 60er und 70er Jahre
- Baudenkmal: Mittel und Verfahren vorher mit Ihnen abstimmen
Dicht bewohnte Quartiere und schattige Hänge
Rott ist das am dichtesten bewohnte der zehn Barmer Quartiere. Ende 2021 lebten dort knapp 9.900 Menschen auf 0,76 Quadratkilometern, mehr als dreimal so viele je Quadratkilometer wie im Bezirk insgesamt. Das Quartier ist fast vollständig mit Wohnhäusern bebaut. Wer hier vermietet, hat meist mehrere Parteien unter einem Dach, und im Treppenhaus ist auch während der Reinigung Betrieb. Breite Läufe wischen wir deshalb in zwei Bahnen, damit an einer Seite ein trockener Weg zum Handlauf bleibt. Wie Bewohner und Nutzung den Turnus bestimmen, steht unter Treppenhausreinigung im Mehrfamilienhaus; was Verwaltungen je Objekt bekommen, unter Treppenhausreinigung für Hausverwaltungen.
Südlich der Bahnlinie liegen Kothen und Hesselnberg am Hang der Südhöhen, der nach Norden zur Wupper abfällt. In Kothen ist der obere Hang weitgehend bewaldet, in Hesselnberg nimmt der Christbusch ein Drittel der Fläche ein; Grünpflege und Winterdienst dort gehören zum Hausmeisterservice in Barmen. Am Nordhang trocknet es nach Regen langsamer, und an den Schuhen kommt Nässe ins Erdgeschoss. Für alte Holztreppen ist das heikel: Fäulnis zeigt sich typischerweise an Stufen im Erd- und Kellergeschoss und an Podesten. Dort wischen wir mit wenig Wasser und gleich trocken nach. Weiche oder dunkle Stellen halten wir im Nachweis fest.
Ein Sonderfall sind ehemalige Fabriken, die zu Lofts umgebaut wurden, in Kothen etwa die Bandfuchsfabrik an der Emilienstraße. Wo in einem solchen Haus viel Glas und Metall im Treppenhaus steckt, sieht man jeden Fingerabdruck. Dann nehmen wir die Glasreinigung gleich in den Plan auf, statt sie später als Einzelauftrag nachzuschieben.
Gehört mein Haus zum Stadtbezirk Barmen?
Zum Stadtbezirk Barmen gehören zehn Quartiere: Barmen-Mitte, Friedrich-Engels-Allee, Loh, Clausen, Rott, Sedansberg, Hatzfeld, Kothen, Hesselnberg und Lichtenplatz. Auch Unterbarmen liegt darin: Der alte Name, den noch Bahnhof und Friedhof tragen, ist kein eigenes Quartier, sondern steht für sieben dieser zehn, darunter Rott, Kothen und Lichtenplatz. Wichlinghausen zählt dagegen zu Oberbarmen, die Heidt zu Heckinghausen.
Unser Haus hat mehrere Eingänge. Wie wird abgerechnet?
Jeder Eingang bekommt im Reinigungsplan eine eigene Zeile, mit Fläche und Häufigkeit. Die Kosten weisen wir auf Wunsch je Hausnummer getrennt aus. Das erleichtert die Betriebskostenabrechnung, wenn eine Siedlung am Sedansberg oder ein Wohnhof wie Klingelholl mit seinen neun Hausnummern von einer Stelle verwaltet wird. Wie sich die Kosten auf Mieter umlegen lassen, erklärt unser Ratgeber zu den Betriebskosten.
Unser Haus am Sedansberg steht unter Denkmalschutz. Wo endet die Reinigung?
Unsere Arbeit nimmt Schmutz weg, kein Material. Einen Pflegefilm tragen wir nur nach Absprache auf, auf alten, offenporigen Belägen erst nach einer Probe in einer Ecke des Podests, weil sich solche Schichten dort nicht immer ganz wieder entfernen lassen. Abschleifen, Versiegeln oder Austauschen alter Stufen gehört nicht zu unserer Arbeit. Wer ein Baudenkmal oder einen Teil davon verändern will, braucht nach § 9 Abs. 1 Denkmalschutzgesetz NRW die Erlaubnis der Unteren Denkmalbehörde, in Wuppertal also der Stadt.
Im Eingang liegen noch alte Zementfliesen. Wie reinigen Sie die?
Zementfliesen haben eine offenporige Oberfläche und nehmen Wasser und Schmutz auf. Säurehaltige Reiniger und Zementschleierentferner können die Oberfläche beschädigen. Wir wischen deshalb pH-neutral und mit gut ausgewrungenem Mopp, damit möglichst wenig Wasser in die Fliesen zieht.
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