Treppenhausreinigung in Wuppertal-Elberfeld
Gründerzeithaus in der Nordstadt, Nachkriegsbau in der Südstadt, Laden mit Wohnungen in der Innenstadt: Wir reinigen Treppenhäuser im Stadtbezirk Elberfeld zu festen Terminen, mit Reinigungsplan und Festpreis.
Treppenhausreinigung in Elberfeld
Der Stadtbezirk Elberfeld ist gut elf Quadratkilometer groß und reicht von rund 140 Metern in der Talsohle der Wupper bis über 300 Meter am Grifflenberg. Auf dieser Fläche liegen dichte Gründerzeitstraßen, Viertel aus dem Wiederaufbau und ruhigere Wohnlagen auf den Höhen südlich der Wupper. Vor der Treppenhausreinigung in Wuppertal-Elberfeld sehen wir uns jedes Haus kostenlos an und halten schriftlich fest, welche Flächen wie oft gereinigt werden.
Unser Sitz am Kuckelsberg liegt schon im Nachbarbezirk Uellendahl-Katernberg, bis zum Ölberg in der Nordstadt sind es von dort rund anderthalb Kilometer Luftlinie. Den gewöhnlichen Ablauf eines Termins beschreibt unsere Hauptseite zur Treppenhausreinigung. Hier geht es um das, was die Häuser in Elberfeld ausmacht: Altbau mit Stuck und Terrazzo, Wiederaufbau, Gewerbe im Haus. Die Treppenhausreinigung in Elberfeld verbinden wir auf Wunsch mit der Fensterreinigung im Treppenhaus oder einer Grundreinigung der Böden.
Quartiere in Elberfeld
- Elberfeld-Mitte
- Nordstadt
- Ostersbaum
- Südstadt
- Grifflenberg
- Friedrichsberg
Auf einen Blick
- Rund 2 km ab unserem Sitz am Kuckelsberg
- Elberfeld-Mitte, Nordstadt, Ostersbaum, Südstadt, Grifflenberg, Friedrichsberg
- Gründerzeit, Wiederaufbau, Haus mit Laden: eigener Plan je Haus
- Terrazzo: Pflege passend zur bisherigen, ob Seife oder Wachs
- Festpreis nach kostenloser Besichtigung, Nachweis zu jedem Termin
- Enzo Mujo antwortet meist binnen 24 Stunden
- Stuck mit Leimfarbe: nur trocken abstauben
Treppenhausreinigung Wuppertal-Elberfeld: was die Quartiere unterscheidet
In Nordstadt und Südstadt wohnt man eng. In der Nordstadt lebten Ende 2021 gut 17.000 Menschen auf 1,18 Quadratkilometern, in der Südstadt gut 10.000 auf 0,59. Die Nordstadt entstand ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts als Stadterweiterung am Hang der Nordhöhen und ist bis heute von mehrstöckigen Mietshäusern der Gründerzeit geprägt. Auf dem Ölberg sind sie meist drei- bis vierstöckig. Früher lagen dort die Toiletten meist auf halber Treppe, und die Mietparteien teilten sie sich.
Südlich der Bahn beginnt eine andere Bauzeit. Der Luftangriff in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni 1943 hat große Teile Elberfelds zerstört, in der Südstadt rund um Stadthalle und Hauptbahnhof überwiegen seither Nachkriegsbauten. Bis auf ihren östlichen Rand ist die Südstadt fast lückenlos mit Wohnhäusern bebaut. Im Wiederaufbau wurde sehr häufig Terrazzo verlegt, auch als Platten. Auf Treppen findet man ihn gegossen oder als fertige Stufen. Am Grifflenberg und am Friedrichsberg, zwischen Universität, Wald und Kleingärten, verteilten sich Ende 2021 knapp 18.400 Einwohner auf fast sieben Quadratkilometer.
- Nordstadt mit Ölberg: drei- bis vierstöckige Mietshäuser der Gründerzeit
- Ostersbaum: dicht bebaut, Gründerzeitfassaden etwa in der Elsasser Straße
- Elberfeld-Mitte: unten Laden oder Praxis, darüber Wohnungen
- Südstadt: überwiegend Nachkriegsbauten zwischen Bahn und Ronsdorfer Straße
- Grifflenberg: Hanglagen bis über 300 Meter, Universität und Wohnheime
- Friedrichsberg: Wohnstraßen zwischen Wald, Kleingärten und altem Viehhof
Altbau in Nordstadt und Ostersbaum: erst prüfen, dann reinigen
In Gründerzeithäusern ist nicht nur der Boden empfindlich. Stuck wurde traditionell mit Leimfarbe gestrichen, und die bleibt auch getrocknet wasserlöslich. Dort nehmen wir Spinnweben und Staub nur trocken ab. Ein lackierter Wandsockel verträgt dagegen ein feuchtes Tuch. Welche Wandfläche Wasser verträgt, sehen wir uns bei der Besichtigung an. Im Reinigungsplan steht es dann für jede Fläche einzeln.
Bei altem Terrazzo im Hausflur zählt, womit er bisher gepflegt wurde. Viele dieser Böden haben über Jahrzehnte Seife oder Wachs bekommen. Kommt darauf eine Wischpflege auf Polymerbasis, bildet sich leicht ein Schleier, und bei Nässe wird der Boden rutschiger. In den Wirtschaftswunderjahren wurden manche Böden auch mit harten Kunststoffschichten behandelt, die sich nur schwer wieder entfernen lassen. Vor einer Grundreinigung fragen wir deshalb nach der bisherigen Pflege. Mittel, Verfahren und Risiken wie Flecken oder Glätte stimmen wir mit Ihnen ab und halten sie schriftlich fest.
Auch der Weg ins Haus gehört dazu. In Ostersbaum gibt es fünfzehn Treppen im Stadtraum, darunter die denkmalgeschützte Engelnbergtreppe und die 2006 farbig bemalte Holsteiner Treppe mit 112 Stufen. Vom Luisenviertel führt das Tippen-Tappen-Tönchen mit 103 Stufen hinauf zum Ölberg. Liegt ein Haus direkt an einer solchen Treppe, sehen wir uns auch an, wo das Grundstück endet und der öffentliche Weg beginnt. Außerdem notieren wir bei Altbauten:
- Belag je Fläche: Holzstufen, Terrazzo, Fliesen im Eingangsflur
- Wandflächen und Stuck, die nur trocken gereinigt werden
- Bisherige Bodenpflege, soweit bekannt: Seife, Wachs oder Pflegefilm
- Handlauf und Geländerstäbe aus Holz oder Schmiedeeisen
- Kellerabgang, Hoftür und Weg zu den Mülltonnen
Fußgängerzone und Luisenviertel: Gewerbe im Haus und die Nebenkosten
Rund um die Fußgängerzone und im Luisenviertel teilen sich in vielen Häusern Läden, Praxen, Büros und Wohnungen ein Treppenhaus. In Elberfeld-Mitte lebten Ende 2021 nur gut 6.000 Menschen, kaum mehr als ein Drittel so viele wie in der etwa gleich großen Nordstadt. Kundschaft und Lieferungen tragen mehr Schmutz in den Eingang als die Bewohner allein. Was außer dem Treppenhaus anfällt, etwa Tonnendienst oder Winterdienst, beschreibt die Seite Hausmeisterservice in Wuppertal-Elberfeld.
In der Nebenkostenabrechnung führt das oft zur Frage nach dem Vorwegabzug für die Gewerbeflächen. Rechnet der Vermieter preisfreien Wohnraums nach Fläche ab, ohne die Gewerbekosten vorab herauszurechnen, muss nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs der Mieter darlegen und beweisen, dass das Gewerbe zu einer erheblichen Mehrbelastung führt (Urteil vom 25.10.2006, VIII ZR 251/05). Ein Reinigungsplan, der Flächen und Turnus offenlegt, macht solche Gespräche zwischen Hausverwaltung und Mietern sachlicher. Mehr zur Umlage steht in unserem Ratgeber zu umlagefähigen Kosten – als allgemeine Information, die eine Prüfung im Einzelfall nicht ersetzt.
Unser Nachkriegshaus in der Südstadt hat im Treppenhaus eine Wand aus Glasbausteinen. Worauf achten Sie dort?
Glasbausteine wurden vor allem in den 1960er- und 1970er-Jahren in Außenwände von Treppenhäusern gesetzt. Ihre Oberfläche ist meist so geformt, dass Licht durchfällt, der Blick aber nicht, und in den Vertiefungen hält sich Staub. Weil es dort keine Fensterflügel gibt, nach denen wir die Fensterreinigung sonst abrechnen, steht die Wand als eigene Position im Festpreis. Risse in den Fugen melden wir Ihnen, denn darin kann Bewehrungsstahl liegen, der bei eindringender Feuchtigkeit rostet.
Neben unserem Haus in Ostersbaum liegt eine öffentliche Treppe. Müssen wir die mitreinigen?
Das hängt von der Reinigungsklasse ab. Öffentliche Treppen zählen nach der Wuppertaler Straßenreinigungssatzung zu den Gehwegen. Von den Treppen im Straßenreinigungsverzeichnis stehen die meisten in den Klassen D1 bis D3, etwa Engelnbergtreppe und Holsteiner Treppe. Dort ist die Stadt zuständig, auch im Winter. Einzelne Treppen stehen in Anliegerklassen, namenlose öffentliche Wege in Klasse C2, in der die Anlieger reinigen. Ihre Klasse steht im Verzeichnis. Den Weg auf Ihrem Grundstück nehmen wir auf Wunsch in den Plan auf.
Lässt sich ein grau gewordener Terrazzoboden im Altbau wieder auffrischen?
Das zeigt erst ein Versuch auf einer kleinen Fläche. Wird ein Boden über Jahre mit Seife gepflegt, baut sich eine Schicht auf und er vergraut. Das lässt sich mit einer Grundreinigung ausgleichen. Altes Wachs in den Poren geht dagegen selbst mit stark alkalischen Mitteln nicht immer heraus. Danach pflegen wir wieder mit Seife oder wachshaltigem Reiniger, nicht mit einem Polymerfilm. Ausgebrochene Stellen oder ein Neuschliff sind Arbeit für einen Terrazzo-Fachbetrieb.
In unserem Altbau am Ölberg gibt es auf halber Treppe noch den Raum des früheren Etagenklos. Gehört der zur Treppenhausreinigung?
Das hängt davon ab, wem der Raum heute dient. Nutzen ihn alle Mietparteien, etwa als Abstellraum, kommt er mit in den Reinigungsplan. Er zählt dann wie Flur und Treppe zu den gemeinsam genutzten Gebäudeteilen, deren Säuberung die Betriebskostenverordnung als Gebäudereinigung führt (§ 2 Nr. 9 BetrKV). Ist er dagegen einer Wohnung zugeordnet, ist er kein Gemeinschaftsraum, und wir lassen ihn aus.
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